Wartung - Auflaufbremse
   

Hinweis: Folgende Beschreibungen/Anleitungen gelten als Hilfestellung. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben übernommen. Wir empfehlen, Reparaturen in einer Fachwerkstatt ausführen zu lassen. Eine eigenständige Wartung erfolgt auf eigenes Risiko und Haftung! Team QEK-junior.de

Mit freundlicher Genehmigung von:

Stefan Wiese
http://www.wiesestefan.de

Bei den ersten Fahrten mit dem Wohnwagen ist mir aufgefallen, dass die Bremse des Anhängers erst bei stärkeren,
fast Vollbremsungen Wirkung zeigte.
Genau wusste ich nicht, wie sich diese Bremse verhalten muß, doch so hat es mir nicht gefallen.
So manches Mal konnte ich den Wagen rückwärts schieben, ohne die Sperre einzulegen!


Folgenden Test habe ich durchgeführt:
- die Handbremse angezogen,
- das Zugrohr ineinanderschieben,

wärend es auf dem Stützrad ruht, um die Stützlast von immerhin 68 kg zu imitieren.

Die Kraft, die ich aufwenden mußte erschien mir etwas zu hoch.


Für folgende Wartungsarbeiten muß jedem klar sein, daß er an einer Bremse arbeitet!!

Folgendes Werkzeug wird benötigt :

- eine Wasserpumpen - oder Kombizange,
- 19mm,13mm und 10mm (Maul)Schlüssel
- Schleifpapier, mindestens 140èr und Fett
- Hammer und Dorn, event. Schraubstock
 


Den Befestigungsbolzen lösen.
Hierzu den Splint entfernen und den Bolzen herausdrücken.

Den Splintbolzen der Bremse ebenfalls entfernen.

Ist der Wagen aufgebockt, kann das Zugrohr herausgezogen werden.


Bei der Montage zu beachten.


Nachdem das Zugmaul abgeschraubt ist, erkennt man das Prinzip der Ansteuerung der Auflaufbremse.
Die Ferder kraft ist nicht so stark, man kann sie mit dem Daumen halten.

Alle Teile sind auf Verschleiß zu prüfen und vom alten Fett und Rost zu befreien.
Die Zugstange, an der das Zugmaul geschraubt wird, kann mit Schleifpapier wieder
Rostfrei und Blank gemacht werden. Im Zugrohr ist eine Kunststoffbuchse eingearbeitet.
Diese kann mit einem Lappen gereinigt werden, den man am Besten um eine Klobürste wickelt ...

Alle Bauteile sorgfältig wieder zusammenbauen, das Zugrohr gut mit Fett schmieren.


Alle Splintbolzen mit neuen Splinten versehen und ordentlich sichern!

Jetzt wird die Bremse eingestellt:

Das Zugrohr vollständig herausziehen, bis es an dem Splintbolzen im Zugrohr anschlägt.
Das ist die Stellung, als würde der Wagen gezogen werden.

Die Kontermutter lösen.
Die
Kolbenstange des Hauptbremszylinder so einstellen, daß etwa 1 - 2mm Spiel zwischen
Kolbenstange und Kolben im Hauptbremszylinder bleiben.
Die
Kontermutter wieder anziehen!


Ein bischen Farbe läßt die ganze Zugeinrichtung schöner aussehen.

Jetzt sollte das Zugrohr sich leicht zusammenschieben lassen
und der Wagen kann auch bei normalen Abbremsungen mitbremsen.

Eine Probefahrt sollte das bestätigen.

 
 
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